HISTORIE

Geschichte & Herkunft des Namens BEI PEPPINO

Am 24. März 1952 nahm die Geschichte in Würzburg ihren Anfang, als Nicola Di Camillo mit dem „Capri“ die erste italienische Pizzeria Deutschlands eröffnete. Bereits im Mai desselben Jahres folgte ihm sein Bruder Giuseppe nach Würzburg. Die ersten Gäste waren fast ausschließlich amerikanische Soldaten , für die Pizza bereits vertraut war.

Für die deutsche Bevölkerung war Pizza zu dieser Zeit jedoch etwas völlig Unbekanntes. Es dauerte einige Zeit, bis sich auch die Würzburger in das Capri beziehungsweise die spätere Blaue Grotte wagten. Viele wussten nicht, was Pizza überhaupt war. Eine oft erzählte Anekdote aus dieser Zeit beschreibt, wie Gäste Peppino fragten, ob es sich dabei vielleicht um eine Art Pfannkuchen handle.

Hinzu kam, dass Pizza kein Alltagsgericht war. Sie galt als etwas besonderes und war für viele Menschen teuer. Nicht jeder konnte sich eine Pizza leisten, und es war keine Seltenheit, dass Gäste eine Pizza untereinander teilten. Aus heutiger Sicht ist das kaum vorstellbar.

Durch seine Gastfreundschaft, seinen Fleiß und seine offene Art wuchs Giuseppe den Würzburgern schnell ans Herz. Sie gaben ihm den Namen ,,Peppino“ und machten ihn damit zu „ihrem“ Peppino, ein Name, der blieb und Verbundenheit ausdrückt.

Die Zahl der deutschen Gäste wuchs langsam, aber stetig. 1971 übernahm Peppino das „Capri“ vollständig und führte es bis 1982, bevor er gemeinsam mit seiner Frau Vera ein neues Restaurant am Mainkai eröffnete.

Hier entstand auch der Name BEI PEPPINO. Zunächst war ein Schild mit der Aufschrift „DA PEPPINO“ vorgesehen, doch Peppino entschied sich bewusst anders. Er wollte Nähe ausdrücken. Die Gäste sollten nicht einfach essen gehen, sondern sich fühlen, als wären sie bei - Peppino willkommen, vertraut und Zuhause.

1991 übernahm Antonio Di Camillo das Ristorante von seinem Vater Peppino und führte die Tradition mit dem gleichen Herzblut weiter. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen eröffnete er im Jahr 2003 den heutigen Standort am Paradeplatz. Im Jahr 2025 ging das Haus schließlich in die Hände der dritten Generation über.

Was mich dabei besonders bewegt, ist die enge Verbundenheit zu unseren Gästen. Wir haben viele treue und liebe Stammgäste, einige davon begleiten uns seit Jahrzehnten. Einer unserer Stammgäste ist heute 99 Jahre alt und wird im Jahr 2026 hundert Jahre alt. Er besucht uns fast wöchentlich noch eigenständig, erzählt Geschichten aus seinem Leben und aus früheren Zeiten bei uns und man würde ihm sein Alter niemals ansehen. Diese Begegnungen sind etwas ganz Besonderes.

Das Menschen uns über so viele Jahrzehnte hinweg die Treue halten, ist nicht selbstverständlich. Seit 1952, also seit über 74 Jahren, dürfen wir Gäste begleiten, wiedersehen und oft ein Stück ihres Lebens miterleben. Dafür bin ich persönlich sehr dankbar.

Unser Anspruch ist es, bewährtes soll bleiben, neues darf behutsam hinzukommen. Nicht jedem Trend muss man folgen, aber Veränderungen gehören dazu, solange sie zur eigenen einfachen Identität passen. Genau diese Mischung aus Tradition und einfachen Weiterentwicklung ist unser Weg für 2026.

Die Familie Di Camillo ist seit 1952 Teil der Würzburger Gastronomie. Giuseppe „Peppino“ Di Camillo (1927–2014) mit seiner Ehefrau Vera, Sohn Antonio mit Ehefrau Kathrin, die Enkel Sebastiano und Amadeo, sowie Grazia, die Tochter von Giuseppe und Schwester von Antonio, mit ihrem Ehemann Andreas Götz. Zum Haus gehört außerdem Küchenchef Walter, der unter Peppino eingestellt wurde und die Küche seit über 45 Jahren bis heute prägt und führt.

Historie des italienischen Restaurants bei Peppino in Würzburg
1982
eröffnete Peppino seine eigene Pizzeria am Main
Historie der Blauen Grotte in Würzburg
Peppino mit seinem Sohn Antonio im Capri
Familie Di Camillo seit 70 Jahren in Würzburg
Familie Di Camillo in der blauen Grotte

70 Jähriges

Capri und Blaue Grotte

1952 - 1982

Am Mainkai

1982 - 1991

Zeller Berg

1992 - 2003
Historie des italienischen Restaurants bei Peppino am Mainkai in Würzburg
1982 - 1991 am Mainkai
Bei Peppino am Zeller Berg in Würzburg
1992 - 2003 am Zeller Berg
Bei Peppino am Paradeplatz in Würzburg
Seit 2003 Bei Peppino am Bruderhof

Nach 30 Jahren Capri-Blaue Grotte

Als zu Beginn die Amerikaner 1952, später dann die Deutschen ins Würzburger Capri stürmten, kannten Sie das heute allseits bekannte Gericht Pizza noch gar nicht. Sie fragten den späteren Inhaber, Giuseppe Peppino Di Camillo, was das denn sei. Etwa Pfannkuchen? So die gerne erzählte Anekdote aus den Anfängen der ersten Pizzeria Deutschlands.

30 Jahre später, im Jahre 1982, verlagerte Giuseppe seinen Einsatzort an den Mainkai in Würzburg. Dort erhielt das Restaurant den Namen Bei Peppino, den es bis zum heutigen Tag trotz zweier weiterer Standortwechsel (Zeller Berg 1992, Paradeplatz 2003) beibehalten hat.

Rezeptur, Soßen, Zutaten sowie Zubereitung der Pizzen sind seit nunmehr 70 Jahren unverändert. Auch wenn dies mit hohem Aufwand verbunden ist, legt Antonio Di Camillo, der das Restaurant mittlerweile in zweiter Generation als das Lebenswerk seines Vaters fortführt, großen Wert.

Das Bei Peppino Team und die Familie Di Camillo orientiert sich noch heute an dem Motto von Peppino: Sind Sie unzufrieden dann sagen Sie es uns, sind Sie zufrieden, dann sagen Sie es weiter.

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